Panama
Panama Landkarte
Costa Rica
Colibri Hotels Panama
Nicaragua
Panama Fotos
Panama
Lateinamerika

Panama Forum

Panama

Zum Inhalt

Umzug nach Panama

Fragen und Infos zum Auswandern nach Panama.

Umzug nach Panama

Beitragvon Cinco Estrellas » 03.02.2008, 06:34

Hallo!

Ich freue mich sehr über dieses Forum, das kleine Land wird also immer berühmter auch im deutschsprachigen Raum! :)
Danke an den Admin.

Zu meiner Frage: Mein Mann (Panamene) und ich werden im April/Mai 08 nach Panama ziehen. Würde mich sehr freuen, wenn mir jemand eine Spedition oder eine andere gute Möglichkeit empfehlen kann um einige Sachen nach Panama zu transportieren. (Im Koffer werden wir definitiv nicht alles mitnehmen können).

Ansonsten freue ich mich auch sehr über Kontakt zu anderen expats in David und Umgebung, wo wir dann wohnen werden!

Saludos!
Cinco Estrellas
Jr. Member
 
Beitr.: 1
Registriert: 03.02.2008, 06:09

Umzug nach Panamá

Beitragvon Gitte » 04.02.2008, 18:56

Im Internet unter shiping agency suchen. Angebot anfordern. Ich hatte selber einen grösseren Umzug. Pentagon in Hamburg machte das Rennen. Es war ein Preisunterschied von von Euro 4.500.
Ausserdem hat Ihr Mann eine panamesiche Cedula über die muss der Umzug stattfinden. Weil es ja "Umzugsgut" ist und dann kein Zoll anfällt.
Wenn Sie Möbel dabei haben fragen Sie mich nochmal privat nach einem Tip.
Gitte
Sr. Member
 
Beitr.: 40
Registriert: 04.02.2008, 13:57
Wohnort: Panama City

Beitragvon Gringoviejo » 17.04.2008, 11:57

Was für Preisvorstellungen muss ich haben für einen Umzug?
Container?
Vom Hafen in Panama in die Wohnung in Panama dürfte der Transport ja billig sein, da die Arbeitskräfte billiger sind....

By tne way:

Was verdient ein Arbeiter oder Angestellter ("so grob")
in Panama - City?
Gringoviejo
Sr. Member
 
Beitr.: 117
Registriert: 28.03.2008, 09:19

Umzug

Beitragvon Gitte » 17.04.2008, 18:56

Wahrscheinlich kommt der Container in Colon an. Er wird dann vermutlich nach Panama gebracht, wo er aus dem Zoll geholt wird.
Vor dem Zoll warten dann schon die Leute vom Zollbroker mit dem Moebelwagen. Die Sache koennte Dich auf ca. $ 1.000 kommen.
Kann es aber nicht genau sagen, weil ja auch hier der Benzinpreis gestiegen ist. Die Kosten bestehen aus
1. Container aus Hafen.
2. Transport Container per LKW nach Panamá
3. Container aus Zoll
4. Moebelwagen + Moebelpacker
5. Honorar Zollbroker.

Beim Zollbroker habe ich gute Erfahrung gemacht mit Jiménez & Jiménez.

Habe letztes Jahr ein Auto aus dem Zoll holen lassen, wo der Zollbroker angeblich die Zollkorypaehe schlecht hin war. Waere wesentlich besser gewesen bei dem ersten zu bleiben.

Gehalt: Das Mindestgehalt fuer einen einfachen Arbeiter ist $ 310,65, weniger als 5 Angestellte
ueber 5 Angestellte sind es 360,50 pro Monat.
Es gibt auch Gehaltsunterschiede zwischen Panama City und anderen Orten.

Ein Angestellter bekommt ein Gehalt von ca. $ 600 und natuerlich je nach Faehigkeit, Position und Nachname hoeher.
Nachname? Ja wenn man einen bekannten, wohlklingenden Nachnamen hat, stehen einem die Tueren offen. Im Prinzip kann man sagen, dass die panamesischen Arbeitgeber geizig sind.
Gitte
Sr. Member
 
Beitr.: 40
Registriert: 04.02.2008, 13:57
Wohnort: Panama City

Umzugskosten

Beitragvon gattone » 16.07.2008, 19:36

Kann mir jemand einen Erfahrungswert geben, wie hoch die Umzugskosten von Europa nach Panama sind? Geht das nach Kubikmeter oder nach Gewicht und mit welchen Sätzen muss man da rechnen?

Ich habe nicht die Absicht, meine ganzen Möbel mitzunehmen, kann mir nicht vorstellen, dass sich das lohnt. Ich habe hier tolle massgeschreinerte Möbel gesehen, die man nicht mal bei Ikea so billig kaufen könnte.
Aber ich habe einige gute Küchengeräte, Flachbildschirme und Computer, auch einen erstklassigen Kühlschrank mit Gefrierfach. Alles Sachen, für die man beim Verkauf wenig bekommt, und die ich hier vermutlich nicht viel billiger kaufen kann. Da fragt es sich natürlich, ob der Transport billiger kommt als der Neukauf.
Waschmaschine? Die, die ich hier bisher gesehen habe finde ich ziemlich schrottig. Eine gute Trommelwaschmaschine habe ich hier noch nicht entdeckt, aber sicher gibt es sie. Lohnt es, sowas zu transportieren?

Also wer hat Erfahrung und kann Tipps geben?
gattone
Sr. Member
 
Beitr.: 79
Registriert: 25.04.2008, 07:17
Wohnort: Panama

Umzug nach Panamá

Beitragvon Gitte » 16.07.2008, 20:15

Leider funktionieren hier europäische Elektrogeräte nicht.
Auch wenn Haushaltsgeräte z. B. Deutschland wesentlich besser sind und lange nicht den hohen Stromverbrauch haben gibt es in Panama andere Stromnormen. Andere Volt und Herznormen. Ein alter stromfressender Mist von den Amerikanern.
Bei einem Fernseher gibt es keine Chance auf Empfang, weil das System auch aus USA ist.
Gitte
Sr. Member
 
Beitr.: 40
Registriert: 04.02.2008, 13:57
Wohnort: Panama City

Beitragvon gattone » 16.07.2008, 21:18

Mal abgesehen von den technischen Unterschieden (beim Flachbildschirm und dem PC gibt es Spannungsumschalter, moderne Fernseher haben oft sowohl PAL als auch NTSC sowie 220V/50 und 110V/60Hz), die ich abchecken kann und mit denen ich ggfls. umzugehen weiss, wie stellen sich die Transportkosten: nach Gewicht oder nach Volumen, was kostet ein Kubikmeter oder 100kg bis Colon? Letztendlich geht es um eine Kostenabwägung (wegwerfen oder transportieren). Bei teuren aber leichten Elektronikgeräten wie Computer oder Flachbildfernseher könnte es sich m.E. sogar lohnen, die Dinger einfach beim Flug als Extragewicht mit einzuchecken, falls die Spedition insgesamt zu teuer kommt. Wenn z.B. der PC, Bildschirm und Fernseher im Wert von 2000 Euro in Panama verwendbar sind, wären selbst 200 Euro Gepäckzuschlag immer noch besser als den Kram zu verschenken oder für 'nen Appel und 'n Ei zu verkaufen. Beim Kühlschrank um 600 Euro ist die Sache schon fraglicher, da käme eine Gesamtkalkulation in Frage.

Deshalb meine Bitte um Anhaltspunkte. Ich weiss aus Erfahrung, dass Speditionskosten um 50% und mehr unterschiedlich sein können, habe aber noch nie für diese Strecke nachgefragt. U.U. kann ich mir die Mühe sparen, wenn die Erfahrungswerte zeigen, dass es sich nicht lohnt. Ich käme z.B. nicht auf die Idee, mein 10 Jahre altes Auto zu verschiffen, weil vermutlich der Transport mehr kostet, als die Kiste heute Wert ist. Autos sind hier nicht teuer und auf das ganze Heckmeck beim Ausführen und Einführen und neu zulassen kann ich gut verzichten.
Zuletzt geändert von gattone am 16.07.2008, 21:34, insgesamt 1-mal geändert.
gattone
Sr. Member
 
Beitr.: 79
Registriert: 25.04.2008, 07:17
Wohnort: Panama

Spannung 220/110 V

Beitragvon gattone » 16.07.2008, 21:30

Nachtrag zu vorhergehendem: Ob 220V-Geräte in Panama durchweg unbrauchbar sind scheint mir nicht so absolut sicher zu sein. Als ich neulich ein neugebautes Haus besichtigte, sagte mir die Maklerin auf Nachfrage, dass man bei Neuanschlüssen wählen könne, ob man 220 oder 110 Volt haben wolle. Ich bin nicht sicher, ob sie nicht einfach Unsinn erzählt hat, denn wenn man einen Drehstromanschluss nimmt, dann bekommt man nicht 220V sondern nur 190 Volt aus zwei benachbarten Phasen (110 mal Wurzel aus 3). Es sei denn, das System hat hier nicht 110 sondern 127 Volt. Leider habe ich kein Voltmeter dabei, um das nachzuprüfen, aber ich lese überall 110 Volt. Weiß jemand genaueres, hat jemand 220V beantragt und bekommen?
gattone
Sr. Member
 
Beitr.: 79
Registriert: 25.04.2008, 07:17
Wohnort: Panama

115V

Beitragvon Yves » 16.07.2008, 22:58

Wie Du schon den Richtigen Weg (mit Wurzel3) eingeschlagen hast, handelt es sich ja wirklich um ein Dreiphasiges Netz von 220V mit +/-10% Toleranz. Das kann man so sehen wie in Deutschland mit dem 400V Anschluss für den E-Herd.

Den 115V Wechselstromanschluss erkennt man an einer Steckdose dessen Anschlüsse senkrecht geschlitzt sind während der 220V Anschluss waagerecht geschlitzt ist.

Bedenke aber, dass die Frequenz von 60 Hz bleibt ;) Sollte man z.B. einen Elektromotor anschliessen, so dreht er ca. 20% schneller.

Gruss

Yves
Zuletzt geändert von Yves am 17.07.2008, 14:54, insgesamt 3-mal geändert.
Benutzeravatar
Yves
Sr. Member
 
Beitr.: 31
Registriert: 03.07.2007, 13:10

Beitragvon Gringoviejo » 17.07.2008, 00:30

Also letztlich lohnt es sich doch die hochwertigen Elektrogeräte (Kühlschrenk) aus D. mitzunehmen? Man muss "nur" den Strom transfprmieren?

Gruss
Ei Gringo :-)
Gringoviejo
Sr. Member
 
Beitr.: 117
Registriert: 28.03.2008, 09:19

Yves

Beitragvon Yves » 17.07.2008, 00:34

Eigentlich nicht. Erfahrungsgemäss habe ich von etlichen Leuten gehört, die dies beim Umzug in ein amerikanisches Land taten, dass die Geräte nicht lange hielten. Telefone sowie TV aus Dt. können eh nicht genutzt werden.

Die Frequenz ist ja auch um 20% höher. Alles was Takt- und Bewegungsabhängig ist wird dadurch verfälscht.

Schau mal auf Deiner Klimaanlage vor Ort müssten auch 220V, 60Hz stehen.
Benutzeravatar
Yves
Sr. Member
 
Beitr.: 31
Registriert: 03.07.2007, 13:10

Beitragvon gattone » 17.07.2008, 08:38

Die 50Hz kann man nicht so ohne weiteres "transformieren" (mit entsprechendem technischen Aufwand geht auch das, lohnt aber nicht).
Wenn der Kühlschrank 60Hz nicht veträgt, bringt das Umspannen nichts.

Yves, danke für den Kommentar. Dann ist es also ein Drehstromanschluss von dem die Dame sprach. Ich hatte zunächst angenommen, es handele sich tatsächlich um einen 220V Einphasenanschluss.
Entsprechend hat man dann 2 Spannungen im Hause , die "110V" und die "220V", die jedoch eher bei 190V liegen dürften und damit für viele 220 Geräte (ausser elektronischen, die meist einen breiten Spannungsbereich zulassen) etwas schwächlich sein dürften.
Das könnte theoretisch bedeuten, dass der Kühlschrank nicht immer anspringt, selbst wenn er die 60 Hz mitmacht und dass seine Innenbeleuchtung etwas funzelig ist. Es sei denn er ist von Hause aus für internationalen Gebrauch gedacht und kann auf 110V/60Hz umgestellt werden. Dann muss vermutlich nur noch das Lämpchen ausgetauscht werden.
Da die Leistung von Glühlampen und Heizgeräten mit dem Quadrat der Spannung geht, haben diese dann eine 25% geringere Leistung und Glühlampen werden nicht richtig hell.

Damit klärt sich dann auch meine Frage, ob man bei einem "220V"-Anschluss auf die Anschlußspannung der Glühlampen achten muss. Die Antwort ist nein, da diese weiter an 110 V hängen.
gattone
Sr. Member
 
Beitr.: 79
Registriert: 25.04.2008, 07:17
Wohnort: Panama

Beitragvon bjh » 17.07.2008, 14:00

Hallo,
bei unserem letzten Urlaub im http://www.hibiscusgarden.com habe ich gesehen, daß sie dort Klimageräte mit 220V Anschluß haben. Und diese haben auch funktioniert.
Im allgemeinen verstehe ich das jetzt aber nicht ganz.
In der BRD haben wir ein 3 Phasen 400V Netz, daraus die Wurzel aus 3 kommt man auf 230V zwischen einer Phase und dem Neutralleiter.
In Panama hat man 110V zwischen Phase und Neutralleiter. Diese mit der Wurzel aus 3 multipliziert kommt man auf 190V. Das müßte bedeuten, daß 220V Geräte, die man in Panama betreiben möchte, mit einer 14% geringeren Spannung auskommen müssen. Die Klimageräte im Hotel hatten keine Toleranzangaben. Sie hatten aber Geräte vorgeschaltet, die bei einer bestimmten einstellbaren Spannung abschalten sollen. Soweit ich mich erinnern kann, gingen diese Geräte aber nur bis minimal ca. 190V. Das würde ja heißen, daß die Klimageräte die meiste Zeit abgeschaltet werden.
Mich würde jetzt wirklich interessieren wie das Stromnetz in Panama wirklich aufgebaut ist.
In der USA haben sie ja auch überall 110V zwischen Phase und Neutralleiter, aber zwischen 2 Phasen haben sie verschiedene Spannungen (z.B. 460V oder 480V).
Das mit der Wurzel aus 3 stimmt also nicht in allen Netzen.
Ich denke bei unserem nächsten Urlaub nehme ich mal ein gutes Meßgerät mit .
Gruss bJh
bjh
Sr. Member
 
Beitr.: 54
Registriert: 22.10.2006, 13:56

Beitragvon gattone » 17.07.2008, 14:28

bjh hat geschrieben:In der USA haben sie ja auch überall 110V zwischen Phase und Neutralleiter, aber zwischen 2 Phasen haben sie verschiedene Spannungen (z.B. 460V oder 480V).
Das mit der Wurzel aus 3 stimmt also nicht in allen Netzen.
Ich denke bei unserem nächsten Urlaub nehme ich mal ein gutes Meßgerät mit .
Gruss bJh


Du kannst das gerne nachmessen, kannst aber auch vorher in ein gutes ET-Lehrbuch hineinschauen. Da wirst du entdecken, dass diese vermeintliche Kombination aus mathematischen/physikalischen Gründen nicht existieren kann. Drehstrom besteht aus 3 Phasen, deren Sinusschwingungen jeweils um 120 verschoben sind. Es lässt sich leicht berechnen, dass dabei zwischen 2 Phasen jeweils Wurzel3 mal der Spannung liegt, die eine Phase gegen Null hat. Dreiphasennetze mit 110/460V gibt es nicht und kann es auch nicht geben.

Die Frage 220/190V hat Yves schon angesprochen, offenbar sind die Angaben 110/220 V mehr als Ungefährwerte zu verstehen. Geht man von 115 Volt aus, dann bekommt man 200 Volt, also knapp 10% weniger. Das wird vermutlich nur zur Vereinfachung 220V genannt, ist es aber wohl nicht.
Auch mich würde natürlich interessieren, wie hoch die "110V" nun wirklich sind.
gattone
Sr. Member
 
Beitr.: 79
Registriert: 25.04.2008, 07:17
Wohnort: Panama

Strom

Beitragvon Yves » 17.07.2008, 14:41

In Panama sind im Allgemeinen 110V 60 Hz - ausser Panama Stadt - dort hat man 120V 60Hz.

Es wird wohl über die Berechnung der Wechselspannung besser verdeutlicht;

Wechselspannung = Leiterspannung / Wurzel3

Uo = U / Wurzel3

Uo = 220V / Wurzel3 = 127V ... sind wir doch mit der Toleranz schon nah dran ;)
Benutzeravatar
Yves
Sr. Member
 
Beitr.: 31
Registriert: 03.07.2007, 13:10

Nächste

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast