Hier unser Bericht von unserem Aufenthalt auf Bastimentos im Rahmen unserer C.R.-Tour:
Cahuita – Sixaola – Guabito – Changuinola – Finca 60 – Bocas Town – Bastimentos – Bocas Town - Bastimentos
Am Dienstag, den 30. November, ziemlich pünktlich um 7 Uhr fuhr der Bus (c 705,--/p.) ab. Nach zügiger Fahrt – nach Bribri ging es fast durchwegs entlang von Bananenplantagen - waren wir um 8.15 Uhr in Sixaola, dem Ausreisegrenzkaff nach Panama. Wir holten uns den Ausreisestempel und gingen dann über die „Brücke“ (eine uralte Eisenbahnbrücke, die schon in bedenklichem Zustand war) des Rios Sixaola hinüber nach Guabito. Als wir wieder unten auf der panamesischen Seite waren, holten wir uns dort den Einreisestempel. Schon während dieses Vorgangs in der Grenzhütte wurden wir von einem Taxikeiler angesprochen, ob wir mit einem Sammeltaxi zur Finca 60 fahren wollen. Das dürfte wohl das Ziel der meisten Touristen sein, die über diesen Grenzübergang einreisen. Auch die Dame beim Zoll bestätigte uns, dass sein Angebot seriös wäre. Nachdem wir die Schlange der übrigen Reisenden, die alle auf ein Taxi für die Weiterfahrt warteten, gesehen hatten, gingen wir auf sein Angebot ein. Gemeinsam mit einem norwegischen Pärchen ging es um 8.40 Uhr ($ 4,--/p.) – bzw. 9.40 Uhr (die Uhr hätten wir uns nun um eine Stunde vorstellen müssen) los. Außer endlosen Bananenplantagen des Multis „Chiquita“ gab die Gegend am Anfang nicht viel her. Nach etwa einer Stunde waren wir schließlich im Stadtzentrum von Changuinola angelangt. Dies war die letzte Möglichkeit, um zu Bargeld zu kommen; denn – wie wir wussten - ist derzeit noch (außer in luxuriösen Luxusabsteigen) auf unserem nächsten Ziel, der Insel Bastimentos, bargeldloser Geldverkehr ziemlich unüblich. Bei einem Bankomaten behoben wir ungefähr die Menge, die wir glaubten, um die nächsten Tage damit auszukommen. Nun fuhren wir noch eine gute dreiviertel Stunde weiter bis wir um etwa 10.30 Uhr auf der Anlegestelle von Finca 60 ankamen. Nachdem wir dort alle ausgestiegen waren und uns die Tickets besorgt hatten, hatten wir noch eine halbe Stunde Zeit bis wir kurz vor 11 Uhr ins bequeme Boot für die Weiterfahrt ($ 5,--/p.) auf die Hauptinsel Colón einsteigen konnten. Vorher wurde noch sämtliches Gepäck aller Passagiere in den Bug des Bootes hinein geschoben - hier merkte man, dass das Personal aus wahren Verpackungskünstlern bestand. Unsere Bedenken, dass die Boote hier bei schlechter Witterung zu filigran sein könnten, erwiesen sich gänzlich als gegenstandslos. Sie waren sehr stabil und konnten bei Bedarf vollständig geschlossen werden.
Die Fahrt durch den Inselarchipel von Bocas del Toro war eine wahre Augenweide. Am Anfang fuhren wir durch idyllische Kanäle ähnlich derer in Tortuguero. Immer wieder wurden wir von diversen Wasservögeln begleitet, die in den Mangroven am Ufer eine paradiesische Heimat haben. Wir fuhren an einigen Inseln vorbei, die aus Mangroven und idyllischen Sandstränden bestanden. Teilweise sind hier auch auf Stelzen gebaute Luxusbungalowanlagen entstanden, die vorwiegend von besser situierten Amerikanern frequentiert werden. Mit dem Wetter hatten wir diesmal wieder Riesenglück: fast windstill, strahlend tiefblauer Himmel über türkisem glasklarem Wasser.
Um ca. 11.40 Uhr kamen wir schließlich am Hafen der Hauptinsel Colón, in Bocas Town an. Kaum ausgestiegen, wurden wir auch schon angequatscht, ob wir nicht ein Wassertaxi zur Weiterfahrt benötigen würden. Da dies sowieso unsere Absicht war, brauchten wir nur unser Gepäck ins andere, viel kleinere Boot rüberhieven, so dass wir bereits fünf Minuten später (Einheitspreis $ 2,--/p.) zur Insel Bastimentos unterwegs waren. Kaum eine Viertelstunde später waren wir auch schon am Anleger des Restaurant Quecha’s. Dort kräftigten wir uns einmal bei einem kräftigen Lunch, bevor wir uns aufmachten, das von „Willy aus Cahuita“ empfohlene Quartier zu suchen. Der Eingang zu dem Grundstück war gleich hinter dem Restaurant beim Anleger. Nach dem wir von laut bellenden, aber nach Streicheleinheiten süchtigen Wachhunden begrüßt wurden, ging es einmal mit schwerem Gepäck und schweißgebadet gut 45° steil den Hügel hinauf. Dann sah man schon das hölzerne Empfangsgebäude des Quartiers „Beverly’s Hill“ ($ 17,--). Da kam uns auch schon der Sohn des Besitzerpaares Wolf und Beverly (diese waren aber während unseres gesamten Aufenthaltes hier nicht anwesend) den Worten „fully booked“ entgegen. Dies änderte sich aber, als er unsere Worte „Willy sent us“ vernahm; nun hatte er plötzlich doch ein Zimmer frei. Da aber außer uns niemand hier war, hatten wir den Eindruck, dass er immer gerade ein Zimmer bezugsfertig hatte, für den Fall, dass doch jemand mit den vorhin erwähnten Worten auftauchen sollte. Wir schleppten uns nun noch etwas weiter oberhalb hin, kletterten über eine Leiter, um dann nochmals über eine solche zu bezwingen, um dann endlich in der geräumigen Mansarde des Holzbungalows zu landen. Das ganze lag sehr idyllisch und wir wohnten mitten im Grünen. Das einzige Manko war, dass Toilette und Bad jedes Mal in eine Kletterei über zwei Leitern ausartete. Aber angesichts der schönen und ruhigen Lage und des sehr geräumigen Zimmers sahen wir darüber hinweg.
Nun war es bereits früher Nachmittag, einen schönen Strand in unmittelbarer Nähe gab es nicht. So entschlossen wir uns, uns um ca. 15 Uhr mit dem Wassertaxi ($ 2,--/p.) auf die Hauptinsel Colón, nach Bocas Town übersetzen zu lassen. Wir spazierten durch den lebhaften Ort und machten auch bei einer italienischen Cafeteria (Cappuccino und Zimtschnecken) Halt. Dann wanderten wir zum Flugplatz hinaus, um uns gleich die Tickets für den in ein paar Tagen stattfindenden Flug nach David zu besorgen. Neben Touristen aus aller Welt, sind auch viele aus Italien hier, was sich auch in den Lokalen niederschlägt. Gegen 17 Uhr traten wir dann wieder die Rückfahrt nach Bastimentos an.
Zurück auf der Insel Bastimentos waren wir noch immer satt von den riesigen Zimtschnecken beim Italiener in Bocas Town; außerdem waren wir schon ziemlich müde. Deshalb blieben wir auch heute Abend in unserem „idyllischen“ Quartier. Das Duschen war ein kleines Abenteuer; denn das Wasser kam, wann es wollte – es war ein richtiges Geduldsspiel. Wir wollten deswegen schon das Quartier wechseln. Doch als uns der Sohn des Besitzers hoch und heilig versprach, dass es ab morgen ganz sicher klappen würde, entschlossen wir uns doch zu bleiben.
Spät am Abend, beim Lesen diverser Reiselektüren, lasen wir auch den Hinweis, dass in Panama nach der Einreise von Costa Rica, die Uhren um eine Stunde vorgestellt werden müssen. Gott sei Dank bemerkten wir dies jetzt schon, sonst wäre es womöglich noch zu fatalen Missverständnissen gekommen.
Bastimentos – Laguna Bocatorio – Coral Cay – Red Frog Beach – Bastimentos – Playa Polo - Bastimentos
Am Mittwoch, den 1. Dezember, aßen wir einmal um ca. 8 Uhr als Frühstück noch die hervorragenden Zimtschnecken vom gestern besuchten Italiener von Bocas Town und tranken dazu unseren selbst gebrauten Nescafe. Schon gestern gleich nach der Ankunft hatten wir mit dem Bootsmann für heute eine Tagestour zu schönen Plätzen in diesem geschützten Meeresnationalpark Bastimentos ausgemacht. Er sollte um 9 Uhr da sein, kam aber erst eine halbe Stunde zum vereinbarten Treffpunkt am Pier. Er suchte im Ort noch andere Leute, die eventuell mitfahren würden; aber irgendwie hatten wir den Eindruck, dass er heute gar nicht so richtig wollte. Der Sohn des Hotelbesitzers kümmerte sich dann darum und vermittelte uns an einen Freund von ihm, der ein paar Meter weiter sein Boot vor Anker liegen hatte. Mit ihm sollten wir dann eine wirklich beeindruckende ganztägige Bootstour ($ 50,--) machen. Wie hier anscheinend jeden Tag am frühen Vormittag sah es sehr nach Regen aus; denn es war stark bewölkt. Der Fahrer versicherte uns jedoch, dass sich das stets um diese Zeit innerhalb der nächsten Stunde in blauen Himmel und strahlenden Sonnenschein ändern würde – so war es dann auch.
Um 10 Uhr ging es dann endlich los. Unser erstes Ziel war die Laguna Bocatorio. Um 10.40 Uhr waren wir dort und sollten jede Menge auftauchender Delphine sehen. Ungefähr an jenem Punkt, wo die meisten Delphine zu beobachten sein sollten, waren aber ebenfalls schon eine Menge Tourboote von Agenturen aus Bocas Town „angestellt“, um gespannt zu warten. Anscheinend waren den Delphinen die vielen Boote doch ein wenig zuviel, um dazwischen aufzutauchen. Außer fünf oder sechs Delphinen, von denen man ein paar Flossen sah, war dann auch nach längerem Warten nichts zu sehen. So fuhren wir nach ca. einer halben Stunde weiter.
Nach etwa einer halben Stunde Fahrt kamen wir auf die Südostseite der Insel, zum so genannten Coral Cay, wo wir beim Restaurant Adonis anlegten. Hier wollten wir im glasklaren türkisenen Wasser ein wenig zum Schnorcheln verweilen. Entgegen den Versprechungen des Bootsfahrers gab es aber hier nur Masken zum Ausborgen. Obwohl es hier wunderschön war (es gab jede Menge Fische in allen möglichen leuchtenden Farben), war es doch sehr mühsam ohne Flossen gegen die meist leichte Drift anzuschwimmen. Um ca. 12.30 fuhren wir 10 Minuten weiter, stets am Strand entlang, in ein Uferrestaurant (das vorige wäre doppelt so teuer gewesen), wo wir eine einstündige schattige (inzwischen brannte die Sonne ordentlich herunter) Mittagspause machten.
Nun ging es mit dem Boot weiter zum nächsten Strand, dem Red Frog Beach. Beim Anleger sahen wir bereits, dass es sich um ein privates Naturschutzgebiet handelt (Eintritt $ 1,--/p.). Wir durchquerten die schmale Landzunge und waren 10 Minuten später an einer herrlichen lang gestreckten Sandstrandbucht. Obwohl wir alle während des Marsches dorthin noch so genau schauten, von den roten Pfeilgiftfröschen war nichts zu sehen. Nun suchten wir uns einen gemütlichen schattigen Platz im karibischen Sand und relaxten für ca. 2 Stunden. Das Wasser des Meeres war kristallklar und verursachte doch ganz ordentliche Wellen, die man richtig genießen konnte. Die ganze Zeit dort hatten wir strahlenden Sonnenschein und blauen wolkenlosen Himmel – der Anblick war fast schon kitschig.
Um 16.30 Uhr, nach schöner zwanzigminütiger Fahrt vorbei an idyllisch gelegenen Mangroveninseln, waren wir wieder am Anleger unseres Heimatdorfes.
Am späten Abend hatten wir Gusto auf eine Pizza – und die Pizzeria an Ortsrand sollte einen guten Ruf haben. Der Weg dorthin war aber gar nicht so kurz; etwa einen Kilometer immer am Ortstrand entlang ging es dann über unwegsames matschiges Gelände auf den Anleger der Pizzeria. Da es schon lange stockdunkel war, wäre dieser Weg von uns kaum ohne Taschenlampe zu bewältigen gewesen. Es hat sich aber gelohnt. Wir saßen direkt am Wasser (das ganze Restaurant stand auf Pfählen mittendrin) und genossen die gute Pizza.
Am Donnerstag, den 2. Dezember, schaute in der Früh (wie gestern) das Wetter nicht sehr viel versprechend aus. Aber nun wussten wir ja schon, dass das normal ist und nichts für den weiteren Verlauf des Tages heißen muss. Gemeinsam mit vier amerikanischen Surfern fuhren wir um 9.10 Uhr am Anleger gleich beim Hotel des Dorfes Bastimentos weg. Da wir nun mehrere im Boot waren, war dieser Ganztagesausflug natürlich billiger als gestern ($ 12,--/p.). Wir hatten heute nichts Besonderes vor, sondern wollten nur einen relaxenden Tag in der Sonne verbringen – das sollte uns auch ganz gut gelingen. Nach einer guten dreiviertel Stunde waren wir um 10 Uhr am Playa Polo angelangt. Soweit es ging fuhr uns der Bootsfahrer zum Strand, so dass wir im seichten Wasser leicht aussteigen konnten. Als wir ausgestiegen waren, fuhr mit den vier Surfern noch woanders hin, dort wo es einen besseren Wind und Wellengang gab.
Hier war ein reiner Traumstrand; glasklares Wasser, schön zum Liegen – und auch das Wetter wurde bereits nach einer Stunde strahlend klar. Es sollte ein wunderschöner und relaxender Tag werden. Die Sonne brannte nun gnadenlos unter tiefblauem Himmel herunter, so dass wir uns einen schattigen Platz suchten. Dort verbrachten wir dann auch den ganzen Tag mit süßem Nichtstun.
Da uns der Bootsfahrer versicherte, dass es hier ohnehin was zu essen gab, haben wir uns auch nichts mitgenommen. Hier lebt nämlich seit 1964 der Einsiedler Polo in seiner bescheidenen Hütte und bereitet für vorbeikommende Leute leckeren Fisch zu. Allerdings nur, wenn er hier ist – und das war ausgerechnet heute nicht so. Außer uns waren noch einige amerikanische „Aussteiger auf Zeit“ hier. Sie konnten uns aber lediglich mit einigen Bierdosen, die sie in Kühltaschen mithatten, versorgen. Auch frische Kokosnüsse wurden uns angeboten. Erst um 15.30 Uhr trudelte Polo mit dem Boot von der Hauptinsel kommend ein. Nun freuten sich schon alle, dass es bald was zu essen geben würde. Er war zwar sehr lustig drauf, allerdings viel zu stockbesoffen, als dass er nur annähernd imstande gewesen wäre, etwas Genießbares zuzubereiten. Alle nahmen es aber mit Humor, und so fuhren wir um ca. 16.10 Uhr wieder nach Bastimentos Town zurück.
In der Pizzeria El Pelicano, dieselbe wie gestern, genehmigten wir uns noch einen üppiges Mahl, um unseren Hunger zu stillen. Am späten Abend funktionierte auch die Dusche wieder, so dass wir salzkrustenfrei schlafen gehen konnten.
Bastimentos – Bocas Town – Davíd – Paso Canoas - Golfito
Am Freitag, den 3. Dezember, stand unser Bootsmann bereits um 7.15 Uhr am Pier bereit, um uns auf die Hauptinsel Colon, nach Bocas Town, hinüberzubringen ($ 2,--/p.). Um 7.30 Uhr, also ca. 10 Minuten später, waren wir schon am lebhaften Hafen der Hauptstadt dieses schönen Inselarchipels. In der schon vorhin erwähnten italienischen Cafeteria genehmigten wir uns noch ein kräftiges Zimtschneckenfrühstück, bevor uns das kurzfristig auf der Hauptstraße gestoppte Taxi ($ 1,--) zum Flughafen brachte, wo wir fünf Minuten später, also um ca. 8.15 Uhr ankamen. Nun hatten wir noch eine gute Stunde bis zum Abflug. Mit den Linienbussen wäre es zwar weit billiger gekommen, dafür wären wir aber mindestens den ganzen Tag unterwegs gewesen.
Um 9.20 Uhr war dann endlich Abflug ($ 31,50/p. plus $ 9,-- Zuschlag für beide wegen Übergepäck, da nur 10 kg/p. erlaubt gewesen wären). Wir flogen relativ tief, was den Vorteil hatte, dass wir eine wunderschöne Aussicht auf die Inselwelt von Bocas del Toro hatten. Nachdem wir danach einige Bergketten überflogen hatten, setzte der Flieger eine halbe Stunde später schon wieder zur Landung an.
Um 9.50 Uhr waren wir am Flughafen von Davíd. Nachdem wir wieder unser Gepäck erhalten hatten, fuhren wir mit einem Taxi zwanzig Minuten später zum Busterminal ($ 2,--/p. Fixpreis), wo wir wiederum nach zwanzig Minuten ankamen. Kaum aus dem Taxi ausgestiegen (so schnell konnten wir gar nicht reagieren), wurde uns das Gepäck abgenommen und zum gegenüber abfahrbereiten Minibus getragen.
Fünf Minuten später, um 10.45 Uhr, waren wir schon wieder unterwegs zur panamesisch-costaricanischen Grenze ($ 1,50/p.). Es war aber ein rechter Bummelbus (alle paar Meter stoppte der Bus, um Leute ein- oder aussteigen zu lassen), so dass sich die Fahrt ziemlich hinzog.
Um 12.15 Uhr kamen wir schließlich am Ausreisegrenzübergang von Paso Canoas an. Zuerst ging es zu einem kleinen Schalterhüttchen, wo wir eine Timbre ($ 1,--) in den Pass hineingeklebt bekamen und anschließend wurde der panamesische Ausreisestempel hineingestempelt. Nach einigem Hin- und Herfragen fanden wir endlich den Weg zur Einreisestelle nach Costa Rica. Das war nämlich gar nicht so einfach. Dieser Grenzübergang ist ziemlich chaotisch. LKWs stehen überall kreuz und quer herum und warten auf die Grenzabfertigung. Wenn man nicht genau aufpasst, verläuft man sich dazwischen. Nach etwa zweihundert Metern waren wir dann endlich bei den Schaltern, wo wir unsere Einreisestempel bekamen. Diesmal vergaßen wir nicht, die Uhr wieder um eine Stunde nach vor zu stellen.
Nun begann das elendslange Warten auf einen Anschlussbus. Da absolut nichts angeschrieben war, mussten wir die Einheimischen fragen – und bekamen an die drei oder vier verschiedenen Abfahrtszeiten zur Antwort. Als wir es uns schließlich in einem Restaurant gegenüber auf der anderen Straßenseite gemütlich machen wollten, kam gerade der Bus angerollt. Uniformierte Schulbuben halfen uns mit dem Gepäck, so dass wir um 13 Uhr gerade noch hineinhüpften (c 420,--/p.). Es war heute extrem heiß hier im südlichsten Zipfel Costa Ricas und die Fahrt zog sich mühsam dahin.
Um 14.40 Uhr waren wir schließlich am Busterminal von Golfito. Da unser aus dem RKH ausgesuchtes Quartier doch sehr außerhalb lag, mussten wir mit einem Taxi (c 700,--) zwanzig Minuten später weiterfahren. Schon 10 Minuten später, um 15.10 Uhr, waren wir bei den „Buena Vista Cabinas“ ($ 20,--).
Nachher kamen wir drauf, dass die Cabinas direkt an der Hauptstraße Paso Canoas – Golfito liegen, so dass wir hier nur den Busfahrer, um einen Stopp hätten bitten müssen. Das gilt übrigens auch für diejenigen, die dasselbe vorhaben und in der Purruja Lodge wohnen wollen.
Fazit: dieser Abstecher ist sehr zu empfehlen und macht Gusto auf eine eigene Panama-Tour. Vor allem, wer ein Strandfan ist, ist auf den Bocas del Toro richtig. Danke an Willy für seine Tipps!
!Pura Vida!
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El Viejo


